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Buenos Aires Dreams Itself


Städte-Tributes haben bei Filmfestivals eine lange Tradition. Neu ist, wie man sich dem Thema in diesem Jahr im Hause der Viennale nähert, erwartet einen im Rahmen der "Buenos Aires Dreams Itself"-Schau doch kein klassischen Porträt, sondern etwas, das sich "Kinematografische Mythen und Spuren einer geheimnisvollen Stadt" nennt.

Klingt ein wenig bewusst unklar gehalten, bedeutet aber nichts anderes, als das im Mittelpunkt der Schau nicht trockene Authentizität steht, sondern die Frage, welche Blüten die Idee "Buenos Aires" im Laufe der letzten 60 Kinojahre treiben konnte.

Die Antwort darauf liefert der argentinische Kritiker und Autor Eduardo Antín, dem es als Kurator des Tributes oblag insgesamt neun Filme auszuwählen. Das Angebot reicht dabei von Charles Vidors '46er-Werk "Gilda" über Martin Donovans "Apartment Zero" bis hin zu Wong Kar-wais "Happy Together".

Ganz besonders sei in diesem Zusammenhang auch noch auf das Konzert von Juana Molina am 14.10. in der Viennale Zentrale hingewiesen.


Apartment Zero
Assassination Tango Happy Together
Invasion