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V'06 Hauptprogramm |
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Populäre Größen und Fixpunkte anderer Festivals sucht man im heuer um 26 Arbeiten aufgestockten, nun 315 Filme aus 47 Ländern umfassenden, Katalog zwar wie gehabt meist vergeblich, im Gegenzug erhält man dafür allerdings einen sehr spezifischen Einblick in den Status Quo des internationalen Gegenwartskinos. Ein inhaltlich nicht immer voll aufgehendes, aber spannendes Konzept. Ganz leer geht man bei der Suche nach den üblichen Verdächtigen aber natürlich auch in diesem Jahr nicht aus. Aki Kaurismäki ("Laitakaupungin Valot"), Otar Iosseliani ("Jardins en automne") Kurosawa Kiyoshi ("Shi no otome"), Richard Linklater ("A Scanner Darkly"), Nagasaki Shunichi ("Yamiutsu shinzo") sind vertreten - große Namen, die einen gelungenen Kontrast zu den vielen, neu zu entdeckenden, Filmmacheren am Spielplan bilden. Ein Programmierungskonzept, das sich international herumgesprochen hat, konnte sich die Viennale doch zuletzt als Premierenfestival der etwas anderen Art am Markt positionieren. Auch heuer erfahren wieder zahlreiche Produktionen in Wien ihre Erstaufführung, darunter "v.o." von William E. Jones, "Chuan Bing" von Zhang Hui Lin und "Home" von Patric Chiha. |
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