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19. - 31. Oktober, Wien |
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Was bleibt, was hat sich geändert und worauf sollte man sich besser schon einmal gefasst machen? Fragen, auf die Festival-Direktor Hans Hurch im Rahmen der Viennale-Sommer-PK im Volksgarten erste Antworten gab. Die wichtigsten Eckdaten: das Festival geht heuer vom 19. bis 31. Oktober über die Bühne, das Sitzfleisch wird wie gehabt in den Häusern Urania, Stadtkino, Metro, Gartenbau, Künstlerhaus und Filmmuseum einem Härtetest unterzogen werden und auch der Programmumfang dürfte sich im Schnitt der letzte Jahre einpendeln. Hauptprogramm Allzu viel wollte Hans Hurch im Rahmen des Sommergesprächs zwar noch nicht verraten, klar dürfte jedoch sein, dass man auch 2007 nicht gewillt ist, auch nur einen Millimeter vom gleichsam erfolgreichen wie genre-technisch limitierten Konzept der letzten Jahre abzuweichen. Circa 120-130 Langfilme werden das Hauptprogramm der diesjährigen Viennale schmücken, darunter natürlich auch zahlreiche heimische wie internationale Premieren wie beispielsweise die neuen Arbeiten von Jean-Claude Rousseau, Peter Hutton und Volker Koepp. Traditionell stark vertreten ist wie gehabt der Dokumentarfilm, hier zeichnet sich heuer eine deutliche Tendenz zum Biopic ab, erwarten einen doch unter anderem Portraits von Fritz Lang, Scott Walker, John Lennon und Marlon Brando. Die ersten aus dem Hauptprogramm herausgepickte Rosinen: "Paranoia Park" (Gus van Sant) , "Savage Grace" (Tom Kalin), "4 Months, 3 Weeks, 2 Days" (Cristian Mungiu) und "Casting a Glance" (James Benning). Tributes & Special Programs Mit einem Tribute beglückt wird in diesem Jahr US-Star Jane Fonda, die zweifellos nicht zuletzt auf Grund ihres weltweiten politischen Engagement zu dieser Ehre kommt. Gezeigt werden insgesamt zwölf Arbeiten, Jane Fonda wird persönlich in Wien zu Gast sein. An der Special Programs Front erwarten einem 2007 Schauen zur Roger Corman-Schülerin Stephanie Rothman und der französische Regisseurin Pascale Ferran sowie die vom Filmarchiv kuratierte Reihe "Proletarisches Kino in Österreich". Retrospektive Seit jeher fixer Bestandteil der Viennale, nimmt die Retrospektive des Filmmuseums auch heuer wieder einen wichtigen Platz im Programm ein. Kuratiert von Jean-Pierre Gorin, hat sich die "Der Weg der Termiten" betitelte Schau mit Haut und Haar dem Essayistischen Kino verschrieben, zu sehen sind Werke aus gut hundert Jahren Filmgeschichte von Künstlern wie Godard, Oshima, Marker und Straub/Huillet.
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