Es geht wieder los! Das Vienna International Film Festvial - kurz, die Viennale - tritt ab 17. Oktober zum mittlerweile 46sten Mal dazu an, die heimische Cine-Landschaft in Schwingung zu versetzen. Wellbuilt ist natürlich wie gehabt dabei und verrät schon jetzt, die wichtigsten Must See's, NoNo's und Neuerungen.

Unter dem Motto "If it ain't broke, don't fix it", setzt man im Hause der Viennale anno 2008 auf Verlässliches und Altbekanntes. Gestützt vom von Jahr für Jahr ansteigenden Publikumszuspruch, verfolgt Direktor Hans Hurch auch heuer wieder die ob ihrer Restriktivität längst zum Markenzeichen des Festivals gewordene "Kino mit Haltung"-Strategie.

Der kommerzielle Erfolg gibt dem Viennale-Kapitän jedenfalls recht, weshalb sich Wien auch in diesem Jahr wieder zurecht für dreizehn Tage als Nabel der Kino-Welt jenseits des Mainstreams fühlen darf. In etwa 180 neue Arbeiten stehen auf dem Programm, welche sich bemerkenswerter Weise zu fast genau gleichen Teilen in Lang-, Dokumentar- und Kurzfilme aufteilen.

Geblieben ist die 2007 eingeführte "Bonus Track"-Reihe im Künsterhaus Kino, welche in erster Linie Zusatzvorstellungen rasch ausverkaufter Filme beinhaltet, zusätzlich aber auch Raum für sogenannte nach Katalogschluss ins Programm gerutschte "Late Additions" schafft.

Neben den Fixpunkten Langfilm, Dokumentarfilm und Retrospektive, gibt es in diesem Jahr gleich drei große Tributes, nämlich jene zu Ehren von Werner Schroeter, Bob Dylan und Franz Schwartz. Die Special Programs sind 2008 den Werken der Filmemacher Miguel Gomes und John Gianvito sowie der Schauspielerin Nora Gregor gewidmet.

Für Informationen zur Organisation, dem Ticketkauf, Partys, den zahlreichen weiteren Veranstaltungen oder der wieder im Dachgeschoss der Urania beheimateten Viennale Zentrale sei hiermit gerne auf die offizielle Festival-Homepage verwiesen


Nicolas Ossberger