:  hans platzgumer : mit leib und seele independent - oder faul?   
 

EINE NEUE PLATTE, DAS BEDEUTET F†R VIELE STRESS, HEKTIK UND SPANNUNG; NICHT SO F†R HANS PLATZGUMER. DER ROUTINIER, DER MITTLERWEILE SEIT MEHR ALS ZEHN JAHREN IM BUSINESS MITMISCHT, SERVIERT AUF FINGERFOOD, SEINEM J†NGSTEM OUTPUT, SIEBEN MUSIKALISCHE LECKERBISSEN UND VERBINDET MIT DEREN ENTSTEHUNGSPHASE DANN AUCH GLEICH SIEBEN RELAXTE PARTIES. EINZELHEITEN †BER SEIN MOMENTANES MUSIKALISCHES SCHAFFEN UND EINIGES DRUMHERUM PLAUDERTE DER SCHEINBAR EWIGJUNGE HANS IM †BERF†LLTEN WIENER KUNSTHALLECAFE AUS. text: thomas weber 

Hans Platzgumer stellt Mike Patton auf den Kopf. Was das ehemalige šsterreichische AushŠngeschild Nummer Eins in Sachen Gitarrenrock (H.P. Zinker) mit dem Frontman der mittlerweile verblichenen Faith No More gemeinsam hat? Weit mehr als mancher einer vorerst vermuten wŸrde: Beide haben ihre Wurzeln irgendwo in der Gitarrenrockgegend, beide haben sich von diesen Wurzeln ganz offensichtlich weit wegentfernt, beide sind sie vielbeschŠftigte MŠnner, beide absolvierten ihre bis dato letzten Live-Auftritte hierzulande in schwarzen AnzŸgen, (...) und beide stellten sie in jŸngster Vergangenheit einen Zusammenhang her zwischen Musik und lukullischen GenŸssen. Nur ging der eine dabei von a nach b, und der andere von b nach a. Patton nahm sich eine Vorlage her und machte sich daran diese zu vertonen - Platzgumer machte sich auf ins Studio und lieferte selbst die Vorlage ab. Die beiden treffen einander auf den Seiten eines Buchs. Patton auf denen eines futuristischen Kochbuchs, seiner Vorlage, und Platzgumer im Booklet zu Fingerfood, das passend zu den sieben elektronischen Tracks sieben exklusive und eigens kreierte Rezepte fŸr feine Dinnerpartys abliefert. Vom kulinarischen Standpunkt aus gesehen klingt der Titel psychokiller zwar noch nicht gerade sehr verlockend, das davon inspirierte chicken peng-peng (fein zerhackte Gurken, magere HŸhnerbruststreifen und Sesamsauce) und die dazugehšrigen Abbildungen lassen einem aber schon viel eher das Wasser im Mund zusammen laufen. †berhaupt scheint Sandra Bellet, die kreative Schšpferin der feinen Fingerhappen (Fingerfood!) nur zu verwenden, was gut und zumeist auch teuer ist. Trotzdem findet sich im fingerfood cookbook etwas fŸr fast jeden Geschmack. Shrimps werden da genauso verkocht wie Austern, Lamm, Schwammerl, Lachs, Seebrasse, Champagner, Cognac, Schlagobers und Parmesan. Alle sieben Rezepte hat Platzgumer natŸrlich auch schon selbst ausprobiert. "Ich hatte eine ganze Menge StŸcke fertig, aus denen ich dann gemeinsam mit den Leuten vom Label (disko b, Anm.) sieben ausgesucht habe. Sandra Bellet hatte dann alle Freiheiten und lie§ sich durch jeden Track zu einem Leckerbissen inspirieren. Dabei ist sie, glaube ich, ziemlich intuitiv vorgegangen. l«homme machine klingt eher so zŠh, da hat sie halt an KŠse gedacht und dann so ein KŠsezeug kreiert. excuse me - da klingt die Musik eher so asiatisch, da kam dann halt der shrimp-sushi cake heraus. Sandra hat alle Rezepte geschrieben, gekocht, und gleich Fotos gemacht. Das war alles ziemlich aufwendig. Mit jedem Koch- und Fototermin war aber gleich auch eine Party verbunden. Wie gesagt, das war ein langer Proze§." Das Budget, das Rockbands fŸr Studiokosten brauchen, flie§t bei Hans Platzgumer in erlesenste Zutaten. Und auch sonst haben die sieben fingerfood-Nummern nichts mit Platzgumers einstiger Rockvergangenheit gemein. Einmal klingt irgendwo ein gesampelter Bass heraus und das wars dann auch schon. StŸnde nicht auf der CD gro§ Hans Platzgumer drauf, keiner kŠme auf die Idee, irgendwelche Rockassoziationen anzustellen. Platzgumer, eine Bezeichnung, die 1998 Ÿberhaupt viel eher wie ein QualitŠtssiegel funktioniert und nicht musikalische SchlŸsse zulŠ§t. Klar, Platzgumer hat sich mittlerweile als fixes Bandmitglied der Goldenen Zitronen etabliert, aber sonst hat er mit Rockmusik momentan nichts am Hut. Die Produzentenrolle beim letzten Tocotronic-Album stand im zwar ausgezeichnet, in letzter Zeit hat der WahlmŸnchner den Kontakt mit den Hamburger Vorzeigerockern aber nicht wirklich intensiv gepflegt. "Die haben jetzt bewu§t eine lŠngere Pause eingelegt und planen jetzt sowas wie ein bewu§t langweiliges Album. Ganz simpel, akustisch und ohne Produzenten, da wŠre fŸr mich zur Zeit ohnehin kein Platz. Von anderen Leuten kommen zwar šfters Produzentenanfragen, ob ich irgendwem im Studio helfen kšnnte oder so. Ich hab aber im Moment keine Zeit, kein Interesse und auch keine Lust Gitarrenrock zu machen." Trotzdem kann er - sozusagen privat - Gitarrenmusik durchaus noch einiges abgewinnen. Bei manchen Leuten, die Hans seit lŠngerem kennen, und bei einigen seiner ehemaligen Fans wird aber vermutlich nicht viel mehr als bestŸrztes Befremden zurŸckbleiben, wenn sie hšren, was ein und die selbe Person heute Indie-Rock nennt, die mit sechzehn donquijottesque gegen Sony ins Feld gezogen ist und gewisserma§en programmatisch den "Tod der CD" verkŸndet hat. "Ich mag jetzt so Indie Gitarrenrock sogar lieber als frŸher. Ich kann mir jetzt so - eigentlich doofen - MTV Indierock in der Freizeit anhšren. Sheryl Crow oder so, das macht sogar Spa§." Seltsam, seltsam, keine Frage, aber der Name Platzgumer steht anno 1998 eben eindeutig fŸr elektronische Musik; und den vielen Labels, auf denen er seinen immensen musikalischen Output veršffentlicht, dient er als Verkaufsargument, das schlagartig hilft sonst unbekannte Projekte aus der AnonymitŠt zu heben. Mitunter auch deshalb steht auf dem fingerfood Cover neben dem eigentlichen Projektnamen (divinitŽs irritŽes) auch gro§ Hans Platzgumer drauf. Dabei ist Hans eigentlich ja nur die eine HŠlfte der divinitŽs irritŽes. "Das ist der Name meines Projekts mit Michael Sauer. Er ist der Resident DJ im Hamburger Mojo Club. Keine Ahnung ob den in …sterreich jemand kennt, frŸher war Mojo der Club in Deutschland fŸr Acid Jazz. FŸr Deutschland waren die auch die ersten, die zu Drum`n Bass Ÿbergeschwenkt sind. Mit Sauer habe ich auch schon vor dieser CD einige gemeinsame StŸcke fŸr Mojo Sampler gemacht, und jetzt halt fingerfood." Auch wenn man vielleicht einige Zeit einmal nichts von Hans hšrt, der Mann ist stŠndig an der Arbeit und zwischen seinen Live-Auftritten, Promotion- und DJ-Terminen, und den Stunden die er tŠglich im Studio herumbastelt kann eigentlich kaum Freizeit Ÿbrigbleiben. Ein musikalischer Workaholic, der dieses Jahr sieben oder acht CDs veršffentlicht; so genau wei§ er das gar nicht. Zum Interview in Wien kommt er direkt aus dem Studio, wo er mit Gerhard Potuznik (Die MŠuse) gerade der nŠchsten anstehenden Veršffentlichung den letzten Schliff verpa§t. Auf Cheap Records soll Anfang nŠchsten Jahres das erste SHINTO Album erscheinen. Das Projekt, das vor wenigen Wochen das erste Mal live im Wiener Rhiz vorgestellt wurde, verbindet japanischen Gesang mit sphŠrischen Elektro-Sounds und vereinzelten live eingespielten Bass- und Gitarrefetzen. Wirklich fertig sind erst zwei StŸcke und deshalb wird live derzeit noch viel experimentiert und herumprobiert. Eines steht aber auf jeden Fall fest: SHINTO wird sich mehr im klassischen Songbereich abspielen als zum Beispiel Platzgumers erstes disko b Projekt DER SEPERATOR. Frischen Wind und einen besonderen Effekt erhoffen sich Platzgumer und Potuznik au§erdem durch bewu§t eingesetzten Sprachexotismus. "Es wird aber schon Pop sein,wenn auch nicht mehr so genau erkennbar, weil der Gesang eben japanisch sein wird. Das ist einfach ganz eine andere QualitŠt. Dadurch klingt er eher wie ein Instrument als wie klassischer Gesang." Mit Gerhard Potuznik arbeitet Platzgumer auch noch an CUBE & SPHERE, einem zweiten Projekt. StimmungsmŠ§ig spielt sich das auf einem ganz anderen Niveau ab als das locker flockige fingerfood-Album. Schwere, dŸstere Sounds dominieren laut eigenen Angaben. Zu hšren bzw. kaufen wird es ab August eine Maxi-Single geben. Zwei Monate spŠter erscheint dann das Album. UngefŠhr zu dieser Zeit wird sich auch die nŠchste Gelegenheit bieten Hans live zu sehen, sollte er nicht schon frŸher mit den Goldenen Zitronen deren neues Album vorstellen kommen. "Bei den Goldenen Zitronen haben wir lange nicht gewu§t, inwiefern es noch sinnvoll ist auf dieser Ebene Rockmusik zu machen, bzw. inwieweit elektronische Elemente einflie§en sollen. Deswegen auch die lange Pause. Aber jetzt glauben wir, einen guten Mittelweg gefunden zu haben." Softer als CUBE & SPHERE, das hei§t fŸr Platzgumer leichter zugŠnglich, wird auch eine demnŠchst auf dem englischen Label Domino Records veršffentlichte Maxi-Single mit vier StŸcken sein. Musikalisch irgendwo zwischen Trip Hop und Drum`n Bass wird die unter dem Namen Aura Anthropica veršffentlicht werden. "Weil sie eher ein bisserl soft ist; sowas nenn` ich dann immer Aura Anthropica." Der Name, der 96/97 ursprŸnglich nur fŸr eine CD und drei aufeinanderfolgende Vinyl-Maxis als Titel gedacht war, ist mittlerweile lŠngst zum Projektnamen fŸr Platzgumers softere Sounds mutiert. "Aura Anthropica American Blindfold" wird als eine Art Nachfolgeversion der ursprŸnglichen Aura Anthropica zwar nur auf CD veršffentlicht werden, dafŸr aber eben in Amerika und mit englischen Texten. In …sterreich wird "American Blindfold" nur Ÿber einen kleinen Lizenzvertrieb erhŠltlich sein. Den restlichen, weltweiten Vertrieb wird das neue New Yorker Label Music Cartel Ÿbernehmen dessen GrŸnder Platzgumer persšnlich gut kennt. Alles in allem wird sich "American Blindfold" aber doch recht deutlich vom eigentlichen ersten Ausgangsalbum unterscheiden. Alles wurde neu eingesungen und, da er die deutschen Texte im Nachhinein zu oberflŠchlich fand und mit der ersten Aura Anthropica Ÿberhaupt relativ unzufrieden war, die Texte beim †bersetzen gleich auf ein abstrakteres Level gebracht. "Ich habe die Texte selbst Ÿbersetzt und im Englischen alles viel abstrakter und offener gehalten. Sie sind jetzt weniger simpel und direkt, eher poetisch und mit Metaphern arbeitend. Es ist nicht immer ganz klar worum es eigentlich geht, alles ist eben offener." Auf der ersten Aura Anthropica gab es u.a. eine Nummer, "Dreckschwein", in der ziemlich direkt ein šsterreichischer Parteichef thematisiert wurde. Eine englische Version fŸr "American Blinfold" hŠtte da wohl aus zweierlei GrŸnden keinen Sinn gemacht. Erstens hŠtte die Nummer metaphorisch umgeschrieben wahrscheinlich ganz einfach nicht funktioniert, und zweitens wŠre ein politischer Text Ÿber "BauernfŠngerei" in …sterreich fŸr den Gro§teil der potentiellen, amerikanischen Hšrer einfach nur irrelevant gewesen. Folglich wird es "Dreckschwein" auch nicht auf "American Blindfold" geben. "Aura Anthropica American Blindfold wird eben anders sein. Ein bi§chen poppiger, flotter, und nicht ganz so wehmŸtig und melancholisch wie die alte Aura Anthropica. Ich finde die jetztige eigentlich besser. Am liebsten wŠre es mir, die erste Version wŠre gar nicht erst veršffentlicht worden. Vier StŸcke sind auf beiden Versionen ident, sieben habe ich ziemlich verŠndert. American Blindfold ist also doch ziemlich anders." Ziemlich anders auch im Vergleich zum "eher housigen" fingerfood-Konzept, das Platzgumer "bewu§t losgelšst von politischen oder musikintellektuellen Ambitionen" angelegt hat. "Ich wollte einfach nur coole Musik machen, passend zu gutem Essen, Wein, Sommer und einer angenehmen Party. Es ging mir dabei nicht darum irgendwelche Grenzen zu erforschen, worums mir normalerweise schon geht. Ganz anders als die letzte SEPERATOR auf der teilweise nur mehr Sounds gegen einen komischen Beat stehen. Insofern ist die Platte irgendwie auch kommerziell: sie kommt einfach besser an und wird sich wahrscheinlich auch besser verkaufen als anderen Projekte. Obwohl kein kommerzieller Hintergedanke dabei war, aber man merkt einfach, da§ fingerfood leichter verdaulich ist und da§ sich der Gro§teil der Leute das eher anhšrt als irgendwelche Soundexperimente." Manchmal fragt man sich schon, woher Hans die Energien nimmt bzw. ob der Kerl die KreativitŠt vielleicht einfach mit Lšffeln fri§t. Eines sei den vielleicht verwirrten Lesern dieser Zeilen aber zum Trost gesagt: auch Platzgumer selbst hat manchmal durchaus Probleme, bei einer derartigen Vielfalt an Projekten und PlŠnen nicht die †bersicht zu verlieren. Auf welchen Samplern und Compilations seine Songs veršffentlicht werden, das erfŠhrt er zum Beispiel oft erst im Nachhinein. Ein Umstand, der ihn manchmal durchaus stšrt, da er vor allem nicht beeinflussen kann, mit welchen anderen Band- und Projektnamen der Name Hans Platzgumer in Verbindung gebracht wird. Zwar ist er sicher kein Poser, der auf irgendein Image besonders erpicht wŠre, aber er hat die Macht von Images immerhin schon am eigenen Leib erfahren, besser gesagt: er erfŠhrt es stŠndig. "Besonders in einem musikalisch so puristischen Land wie Deutschland" hat er bei vielen Elektrofans aufgrund seiner Rockvergangenheit kein leichtes Spiel. In der jŸngsten Vergangenheit war Platzgumer, vermutlich eher aus politischen GrŸnden, mit seinem Erscheinem auf einem "Willkommen zu Hause"-Sampler gemeinsam mit fast allen gro§en deutschsprachigen Bands nicht so ganz einverstanden. FŸr kurze Zeit Ÿberlegte er sogar seinen Verlag zu klagen, lie§ es dann aber doch bleiben. Die Zeit alles selbst zu Ÿberblicken kann und will er nŠmlich auch nicht aufbringen. " Deshalb bin ich auch selbst schuld, weil ich mich nicht richtig darum kŸmmere. Ich kŸmmere mich businessmŠ§ig Ÿberhaupt zu wenig." Mit Leib und Seele independent oder einfach nur zu faul, diese Frage drŠngt sich da natŸrlich auf. "Eigentlich beides, die Faulheit ist durchaus auch da, aber ich spiele lieber im kleineren Rahmen. Ich mag die anonyme Unpersšnlichkeit nicht. Ich hasse auch Labelpolitik. Von diesem Standpunkt aus gesehen gehen mir auch Remixes auf die Nerven. In Deutschland wird im Moment zu jedem Schei§ ein Remix veršffentlicht. Da werden irgendwelche bunten Všgel als Remixer eingekauft, um fŸr eine Schei§band Image und Street Credibility aufzubauen. Das ist extremer Ausverkauf, das lehne ich ab." Bands die Platzgumer unter keinen UmstŠnden remixen wŸrde gibt es zwar schon, - "ein Angebot von der Plattenfirma, einen BlŸmchen-Song zu remixen habe ich abgelehnt - aber ich wŸrde auch richtige Schei§e remixen, dann aber einen echt harten Remix machen, wo ich kaum was bis gar nichts vom Ausgangslied Ÿbriglasse - wenn es extrem gut bezahlt ist; da wŸrde ich mich schon verkaufen, wenn ich kŸnstlerische Freiheit habe und ich alles durch den Fleischwolf drehen kann. Ich mache schon šfters Remixes. Das ist eine gute Mšglichkeit fŸr Typen, die bewu§t den Underground gewŠhlt haben, an Geld zu kommen. Au§erdem kann es wirklich interessant sein." †berhaupt gehšrt Hans eher zu den Musikern, die kreativ herumprobieren und an ihren Ideen basteln, als zu denen, die sich auf der BŸhne selbst inszenieren und bejubeln lassen. Aber auch weil ihm der Trubel und der Stress des Lebens auf Tour ziemlich auf die Nerven geht, sieht man ihn nur selten auf der BŸhne stehen; wenn schon, dann noch am ehesten an den Turntables. "Richtig live spielen macht mir nicht so viel Spa§. Im Herbst letzten Jahres habe ich extrem viel live gemacht. Dabei habe ich mich auch deshalb von der Rockmusik zurŸck gezogen, weil ich nicht mehr so oft auf Tour gehen wollte. Das hat sich auf dem Elektronik-Sektor jetzt fast wiederholt, ich war auch stŠndig auf Tour, was ich total langweilig finde. Das habe ich in den letzten Monaten wieder zurŸckgeschraubt, ich spiele jetzt nicht mehr als maximal zwei Mal im Monat live. Manchmal leg« ich ganz gern Platten auf, das find« ich ganz fein, da hat man keinen so gro§en Aufwand." Keine Spur von irgendwelchen national-emotionalen Vereinnahmungsversuchen soll man da jetzt herauslesen, aber obwohl Hans schon seit Jahren nicht mehr in …sterreich lebt - einige Eigenschaften die man den …sterreichern so gern pauschal nachsagt treffen ganz einfach auf ihn zu: er liebt gutes Essen, guten Wein und ist ein bisserl bequem.