:::::: arena sommer open air ::::::

:  59 times the pain  :

text: florian bauer

59 Times The Pain sind das nächste Lebenszeichen der sehr vitalen schwedischen Hardcore Szene. Es fällt schon auf, daß Schweden das wichtigste europäische Musik-Land nach England ist. "Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Möglicherweise Langeweile?" versucht Sänger Magnus zu erklären, "Aber es ist auch so, daß es immer schon Bands aus Schweden gegeben hat, wie Abba, Roxette, das ist das selbe, wir hatten auch immer gute Tennisspieler aus Schweden. Wenn man jung ist und Leute sieht, die etwas erreichen, dann passiert etwas in unseren Köpfen, über das wir gar nicht nachdenken. Wenn wir jetzt Musik machen, dann wissen wir auch unterbewußt, daß wir etwas erreichen können." Mittlerweile sind sie bei Burning Heart unter Vertrag, die in Zusammenarbeit mit Epitaph auch die neue Platte "End Of The Millenium" vertreiben. 59 Times The Pain sind mittlerweile zu ihren Punk-Wurzeln zurückgekehrt. "Als ich jung war, hab ich Iron Maiden und Kiss gehört, dann hab ich ein paar Punkrock-Alben bekommen, wie Ramones und so Zeug und dann hab ich mir das angehört und gedacht, das ist cool. Dann bin ich mehr auf Hardcore gekommen, aber irgendwie bin ich jetzt der Hardcore-Musik müde, ich brauch einfach mehr Refrains in der Musik, die ich höre. Deswegen bin ich wieder zu meinem Punkrock-Zeug zurückgegangen. Es ist ziemlich schwer, Hardcore weiterzu-entwickeln, wenn man nicht in die Metal-Richtung geht und das wollten wir nicht." Ist auch gut so, der Punk steht ihnen ganz gut zu Gesicht.

:::::: arena sommer open air ::::::