: futurama : 1000 jahre danach

text: ben

Matt Groenings Simpsons Nachfolger spielt in der Zukunft und heißt ganz zufällig Futurama. 1000 Jahre nach Springfield haben die Menschen endlich wieder ihren rosa Teint zurückgewonnen. Viel hat sich geändert - zumindest oberflächlich. Tolle Technik, Raumschiffe, Aliens – alles was in der Zukunft eben zum guten Ton gehört.
Was geblieben ist, sind die bissigen Dialoge, unzählige Anspielungen auf Vergangenes (naja, eigentlich Gegenwärtiges) und schräge Charaktere. Fry, ein simpler Lieferantenjunge, Leela, einäugige Raumfahrerin, Bender, ein alkohol- und zigarrensüchtiger Roboter und viele andere mehr.
Futurama mit den Simpsons zu vergleichen verlockt sehr, doch solle man es gleich wieder lassen. Simpsons-Fans sein gewarnt: Wer Homer plus Familie liebt, dem muß nicht auch Futurama gefallen. Über den Plot wird hier nichts verraten, aber die Geschichten unserer neuen Helden sind anders als die Anekdoten aus Springfield. Futurama ist nie so plakativ wie die Simpsons, es ist feiner. Diese Serie lebt nicht von Sarkasmus und brutaler Sozialkritik, sie begeistert mit Liebe zum Detail. Es ist sicherlich nicht für jedermann, Fans von SciFi werden Futurama mehr abgewinnen können.
Gerade dieser Umstand gefährdet auch die Existenz dieser Sendung. In Amerika läuft gerade die zweite Staffel und Fox konnte nur mit Mühe zu einer dritten Staffel überredet werden. Die Zukunft der Zukunft bleibt also ungewiß.

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