Shimizu Hiroshi

28.2. - 9.3., Filmmuseum, Wien


Shimizu Hiroshi ist nicht unbedingt der erste Name, der einem bei Erwähnung des klassischen japanischen Kinos der 30er bis 50er-Jahre" einfällt. Das dem nicht so bleibt, dafür soll nun eine Retrospektive im Wiener Filmmuseums sorgen.

Shimizu Hiroshi (1903-1966) brachte es innerhalb von 38 Jahren auf stolze 163 Werke, nur ein Bruchteil davon sind der Nachwelt bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Die gemeinsam mit der Japan Foundation organisierte Werkschau wird eine Auswahl von 13 Filmen umfassen.

Zeit seiner aktiven Karriere galt Shimizu Hiroshi im Kreise seiner Kollegenschaft als unanfechtbarer Meister des Faches. Für seinen Freund und Weggefährten Yasujiro Ozu ebenso, wie für den großen Mizoguchi, der Shimizu höchstpersönlich als Genie titulierte.

Shimizu galt als überzeugter Freund des Aussendrehs, lange Kamerafahrten als eines seiner bevorzugten Stilmittel. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen dabei meist Außenseiter der Gesellschaft, deren Lebensweg nicht unbedingt durch lineares Voranschreiten geprägt ist.

Unter anderem zu sehen: "Children of the Beehive" (1948), "Mr. Shosuke Ohara" (1949), "The Schiinomi School" (1955), "Japanese Girls at the Harbour" (1933), "A Mother‘s Love" (1950) und "Herr Dankeschön" (1936).

Nicolas Ossberger


Anma to onna

Arigato san

Bojo

Hachino suno kodomotachi

Hanagata senshu

Hara shosuke san