CAPCOM - DC

getestet von: alexander ghafouri

Schon mal was von diesem Spiel gehört?? Nein, dann wart ihr wohl die letzten paar Jahre hirntot. Wobei, dann seid ihr eigentlich eh genau die Zielgruppe für dieses Game. Ok, genug mit den lustigen Scherzen, worauf könnt ihr euch bei RECO freuen. Wollt ihr echte 3D-Umgebung? Also nicht so wie bei allen bisherigen RE-Teilen vorgerenderte Hintergründe. Wollt ihr mal woanders spielen? Also nicht in ....ähh, wo war das noch gleich?! Möchtet ihr ein Intro, bei dem euch die Augen aus dem Kopf fallen?? Wollt ihr denn Bullen von Tölz nackt sehen?? ECHT??? Aber nicht bei UNS!!

Ja, tatsächlich, bei dem neusten Geniestreich habt ihr fast alle diese Vorzüge (außer dem letzten, versteht sich), und JEDER, der die CD zum erstenmal in seine Dreamcast schiebt, wird danach nur noch sabbern. Dieses Intro kommt sowas von megagut rüber, daß man gar nicht glauben will, daß es im Leben nochwas besseres gibt. Auch die Grafik im Spiel selbst macht einen unglaublichen Eindruck. Es laufen diverse Ungeziefer auf den Böden herum, Fliegen umschwirren Lichtquellen, ihr könnt manchen Zombies sogar den Hut vom Kopf schießen oder umgekehrt (natürlich auch sonstige Teile).

Die Handlung dieses Teils spielt auf einer karibischen Insel (hmm, gibt´s da auch Dinos??), wobei ihr alias Claire Redfield auf der Suche nach eurem verschwundenen Bruder Chris begebt (na, wer kann sich noch an den superben Dialog aus dem ersten Teil erinnern: Where is Chris??). Ihr seid aber nicht freiwillig auf dieser Insel, sondern wurdet von der bösen, machtgierigen, abartigen, kapitalistischen und zwielichtigen UMBRELLA Corp. dorthin verschleppt, aber, keine Angst, natürlich stellt auch dieses Gefängnis wie sooft in Spielen kein großes Hindernis dar (würden die Knastbrüder mehr Dreamcast und Co. spielen, hätten wir ein echtes Sicherheitsproblem...). Mehr wird aber nicht von der Story verraten, spielt es gefälligst selbst.

Abschließend sollte noch erwähnt werden, daß das gesamte Spiel in Englisch gesprochen wird (endlich mal von professionellen Sprechern), natürlich mit japanischen Untertiteln (unser Test bezieht sich auf die japanische Version). Der Sound ist durchwegs gut gelungen und trägt mit zur schönen, gruseligen Atmosphäre bei. Zur Grafik hamma eh schon alles gesagt.

Also, wer seine Dreamcast nicht mit RECO füttert, der darf in Zukunft nicht mehr diese Seiten lesen!! Wir werden das kontrollieren!!

WERTUNG: 92%