squeak the mouse :

text: bernhard steinmayer


Die Maus Squeak ärgert am liebsten Kater Felix bis aufs Blut. Dies wird ihm schließlich zu bunt, und er zermatscht sie. Doch er hat nicht mit den Folgen gerechnet. Als er eines Abends mit seiner Freundin auf eine Party fährt, beginnt das Unglück: Ein Gast nach dem andern wird auf brutalste und bestialischste Art und Weise niedergemetzelt. Bald bemerkt er, daß Squeak zur Zombiemaus geworden ist und grausam Rache nehmen will. Ein Strudel aus Sex und Gewalt nimmt seinen unseligen Verlauf...

"Squeak the mouse" ein skurril-interessantes Comic. Zum ersten kommt der Autor und Zeichner Massimo Mattioli (fast) ohne Text aus (außer die üblichen Laute wie beispielsweise: "Splotch!, Strok, Krunk, Flop, Ka-rak, Tomp, Baroom, usw. usf.). Zweitens erinnert "Squeak the mouse" frappant an Tom und Jerry – nur nach einer langjährigen LSD-Kur. Auf dem Cover wird das Comic mit: "Grusel!, Lachen!, Sex, Horror!" angepriesen – zumindest das mit dem Lachen und dem Sex stimmt. Wenn der Kater mit einigen Kätzinnen zu einer Orgie zusammentrifft, geht es ziemlich deftig her – nichts für Minderjährige also. Damit sollte eigentlich auch schon alles gesagt sein. "Squeak the mouse" ist in erster Linie eher was für Comic-fetischisten die sich so ziemlich alles was im weitesten Sinne zu diesem Genre gehört reinziehen. Obwohl das Katz-Maus-Zombie-Massaker doch recht amüsant ist, ist es sicherlich nicht für jedermann von Interesse.

SQUEAK THE MOUSE
Text und Zeichnungen: Massimo Mattioli
Edition Kunst der Comics, Hamburg, 1991