| i spy (OV: dto.)
Start: 10.01.03
Länge: 97 min
Von: Betty Thomas (Regie)
Mit: Owen Wilson, Eddie Murphy, Famke Janssen, Malcolm McDowell, u.a.
Ja,
der Spaß kennt wie immer keine Grenzen. Nach ihrer Zusammenarbeit
bei "Dr. Dolittle" haben sich Regisseurin Betty Thomas und (mittlerweile
wieder) Star Eddie Murphy erneut auf ein Packl geworfen um sich dieses
Mal der Agenten-Serie "Tennisschläger und Kanonen" (Robert
Culp und Bill Cosby, für alle die sich nicht mehr erinnern sollten)
zwecks unsachgemäßer Adaption fürs Kino anzunehmen.
Als
Agenten-Paar wider Willen fungieren der selbstgefälligen Box-Champion
Kelly Robinson (Eddie Murphy) und ein nur wenig vom Glück verfolgter,
leicht dämlich wirkender, CIA-Mann namens Alex Scott (Owen Wilson).
Ihr Auftrag: dem Superganoven Gundars (Malcom McDowell) das Handwerk legen,
hat dieser doch tatsächlich die Frechheit besessen, den Vereinigten
Staaten den Prototyp eines absolut neuartigen Kampfjets zu stehlen. Also
heißt es für die beiden auf nach Budapest, wo sich in letzter
Zeit bekanntlich ja alle Hollywood-Gangster zu verstecken scheinen (wenn
sie nicht gerade in Prag herumsitzen). Dort wartet bereits Agentin Rachel
(Famke Janssen), ein Grund mehr für Scotts Nerven Alarm zu schlagen,
ist er doch schon seit Jahren schwerst in seine kecke Kollegin verknallt.
In der Donaumetropole angekommen, nimmt die Geschichte ihren unweigerlichen
Lauf.......
Flache
Witzchen am laufenden Band, damit kann "I Spy" wahrlich abendfüllend
dienen. Mit Einfallsreichtum, Selbstironie und einer zumindest halbwegs
soliden Story aber leider nicht. Da helfen dann auch selbst Schauspieler
wie Owen Wilson und Malcom McDowell nichts mehr. Mäntelchen des Schweigens.
Nicolas Ossberger
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