| the one (OV: dto.)
Start: 21.02.03
Länge: 94 min
Von: James Wong (Regie)
Mit: Jet Li, Carla Gugino, Delroy Lindo, James Statham, James Morrison,
u.a.
Jet
Li wie er sing und lacht. Mit "The One" liefert der Martial-Arts-Meister
wieder routinierte Arbeit ab, zwar ohne dabei groß aufzutrumpfen,
für ein solides, kurzweiliges Action-Vergnügen reicht es aber
auch diesmal wieder.
Warum
einfach, wenn es kompliziert auch geht? Eben und genau deshalb braucht
es in James Wongs "The One" auch gleich 123 Paralleluniversen,
in denen überall ein und die selben Personen herumzulaufen scheinen.
Vorteil: stirbt eines der vielen Ichs, wird dessen Stärke auf die
Verbliebenen aufgeteilt. Nachteil: Gabriel Yulaw (Jet Li) ist sich dessen
bewusst und bringt deshalb all seine Lookalikes nach der Reihe um die
Ecke. Seine ehemaligen Kollegen von der Multiverse-Polizei, die einzigen
Menschen denen es erlaubt ist, zwischen den verschiedenen Ebenen zu wechseln,
sind ihm zwar auf den Fersen, können allerdings nicht verhindern,
dass auch Nr. 121 (Jet Li) schon bald ins Gras beißen muss. Bleibt
nur noch Gabe Law (Jet Li), seines Zeichens Cop und mittlerweile mit den
selben Kräften ausgestattet wie Yulaw. Zwar weiß keiner so
genau was eigentlich passieren würde wenn einer der Beiden stirbt
(End of the World yadda yadda yadda), darauf ankommen möchte man
es dann aber auch nicht lassen. Forza unausweichlicher Showdown Jet Li
vs. Jet Li.
Große
geistige Anstrengungen verlangt James Wong hier seinen Fans zwar wahrlich
nicht ab, dafür können sich diese auf 1,5 Stunden optisch schön
aufbereitetes Tschimm-Bumm-Kino freuen. Muss man nicht gut finden, darf
einem aber Spaß machen.
Nicolas Ossberger
|