| final destination 2 (OV: dto.)
Start: 07.03.03
Länge: 92 min
Von: David R. Ellis (Regie)
Mit: Ali Larter, A. J. Cook, Michael Landes, T. C. Carson, Tony Todd,
u.a.
"Final
Destination" aus der Feder des Meisterduos Glen Morgan und James
Wong war in Sachen Teen-Horror vor zwei Jahren, vor allem dank seines
bewusst unlustigen Plots, sicherlich einer der positivsten Kinoüberraschungen.
Dies sah auch das zahlende Publikum so, weshalb die Genre-übliche
Fortsetzung nicht lange auf sich warten lies.
Kurz
und schmerzlos: Bis auf Clear Rivers (Ali Larter) haben alle Überlebenden
(so viele waren es ja nicht) des ersten Teils ihren Wettlauf mit Gevatter
Tod verloren. Um nicht auch noch dran glauben zu müssen, hat sich
Fräulein Rivers selbst in eine Nervenheilanstalt eingeliefert um
dort in einem völlig abgedichteten Raum vor "Unfällen"
gefeit zu sein. Doch eines Tages steht plötzlich Kimberly Corman
(A.J. Cook) in ihrer Zelle, ein Mädchen mit dem selben Problem wie
anno dazumal Alex Browning: durch eine Vorahnung ist sie und eine ganze
Latte anderer Menschen dem Tod von der Schippe gesprungen, doch leider
gibt jetzt plötzlich einer nach dem anderen in bizarrster Art und
Weise den Löffel ab. Genau ein Jahr nach dem schicksalhaften Flugzeugabsturz
beginnt für Clear und ihre neuen Leidensgenossen erneut der Wettlauf
mit dem Sensenmann......
"Final
Destination 2" hält sich an das eiserne Gesetz der Serie. Storytechnisch
bei weitem nicht so gut wie der erste Teil, dafür umso blutiger.
Insbesondere der Crash zu Beginn ist mit äußerst großer
Liebe zum Detail inszeniert worden und gehört sicherlich mit zu den
spektakulärsten Autobahnszenen ever. Was dem Film allerdings leider
fehlt, ist der Überraschungseffekt, der beim Vorgänger noch
für das gewisse Etwas gesorgt hat. Und auch die finale Auflösung
kann bei weitem nicht mit dem Original mithalten. Zusammengefasst: kurzweilige,
reißerisch inszenierte, Horror-Unterhaltung ohne Tiefgang, perfekt
für verregnete Sonntage.
Nicolas Ossberger
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