| old school (OV: dto.)
Start: 29.05.03
Länge: 90 min
Von: Todd Phillips (Regie)
Mit: Luke Wilson, Will Ferrell, Vince Vaughn, Jeremy Piven, Ellen Pompeo,
Juliette Lewis, Seann William Scott, Snoop Dogg, u.a.
Man
muss kein großer Prophet sein um zu wissen, dass "Old School"
zu jener Sorte Film gehört, der in der Regel von der so called Fachjournaille
ungespitzt in den Boden gerammt wird. Wer allerdings Schneid genug hat
öffentlich dazu zu stehen, dass "Dude, Where's My Car?"
ein verdammtes Meisterwerk war, darf sich schon einmal entspannt zurücklehnen.
Nur
einmal noch die gute alten College-Zeit hochleben lassen. Die meisten
Männer träumen ein Leben lang davon, Mitch (Luke Wilson), Beanie
(Vince Vaughn) und Frank (Will Farrell) tun es. Und wie. Denn nachdem
Ersterer erfahren muss, dass seine Frau Heidi (Juliette Lewis) ihr Sexleben
quasi auf den halbe Staat ausgeweitet hat, bleibt dem Immobilienanwalt
nichts anderes übrig, als die erstbeste Bleibe zu nehmen die er bekommen
kann. Diese befindet sich rein zufällig am Gelände seiner alten
Uni, was seine beiden Kumpels sofort zum Anlass nehmen, eine wüste
Party nach der anderen zu veranstalten. Doch das Glück währt
nicht lange, schon steht Collegedirektor Pritchard (Jeremy Piven) vor
der Türe um dem Treiben ein Ende zu machen, müssen doch Gebäude
am Universitätsgelände dem Gemeinwohl nützlich sein. Doch
so leicht geben sich die drei Partylöwen nicht geschlagen und siehe
da, ein Ausweg ist rasch gefunden: eine Studentenverbindung muss gegründet
werden........
Todd
Phillips zweite große Produktion nach "Road Trip" hat
nur einen Auftrag: möglichst viele Lacher unterbringen. Auf so etwas
wie ein Drehbuch würde wohlweislich verzichtet, hätte vermutlich
auch nur den reibungslosen Ablauf des Gag-Feuerwerks gestört und
Will Ferrell ist der Garant dafür, dass "Old School" in
seinen weniger lichten Momenten niemals dümmlich wird sondern stattdessen
eine ordentliche Portion Jenseitigkeit verpasst bekommt. "Fight Club"
war nicht halb so lustig.
Nicolas Ossberger
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