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butterfly effect (OV: the butterfly
effect)
Start: 27.08.04
Länge:113 min
Von: Eric Bress, J. Mackye Gruber (Buch & Regie);
Mit: Ashton Kutcher, Amy Smart, Eldon Henson, Eric Stoltz, Ethan Suplee,
Melora Walters, John Patrick Amedori, William Lee Scott, Logan Lerman,
u.a.
Das
mit der Chaos-Theorie haben die Herrn Bress und Gruber wohl ein wenig
zu wörtlich genommen. Anders lässt sich der die Story ihres
Werks "The Butterfly Effect" im Eiltempo Richtung Abgrund ziehende
Unlogik-Strudel kaum erklären.
Auch
wenn sich "The Butterfly Effect" am Ende mit all seiner aufgesetzten
Schlauigkeit ultimativ selbst ein Bein stellt, kann man dem Film dennoch
Charme attestieren. Zumindest dann, wenn man sich Zeit seines Lebens zumindest
einmal durch den gesamten Star Trek Kanon gewälzt und im Laufe dessen
Bekanntschaft mit dem guten alten Raum-Zeit-Kontinuum gemacht hat.
Im Zentrum Geschehens steht Evan
(Ashton Kutcher), ein in seiner Kindheit stets von schweren Blackouts
geplagt gewesener Student, zu dessen seelischen Ballast auch noch ein
inhaftierter Vater und eine im Hinterstübchen weggesperrte Katastrophe
aus früher Jugendzeit zählt. Die Dinge kommen ins Rollen, als
es ihm mehr oder weniger unbeabsichtigt gelingt mit Hilfe seiner Tagebuchaufzeichnungen
in die Vergangenheit zurück zu reisen. Guter Kerl der er nun einmal
ist, beginnt er alle damals schief gelaufenen Ereignisse zu beeinflussen
und für kurze Zeit scheint sich auch tatsächlich alles zum Besseren
gewandt zu haben, bis.... ja bis das zu erwartende Unheil natürlich
seinen vorherbestimmten, Schmetterlingseffekt-Lauf nimmt und Evan aus
dem korrigieren der Korrekturen kaum noch heraus kommt....
"The
Butterfly Effect" ist flott inszeniert und (so kann man nur hoffen)
nicht ganz ernst gemeint. Die Story schlägt Haken das es nur so eine
Freude ist und entbehrt dabei schon sehr rasch jeglicher Logik. Was das
Kinovergnügen zwar kurzweilig gestalltet, am Ende jedoch für
einen massiv unrunden Eindruck sorgt.
Nicolas Ossberger
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