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looney tunes: back in action (OV:
dto.)
Start: 05.12.03
Länge: 90 min
Von: Joe Dante (Regie)
Mit: Brendan Fraser, Jenna Elfman, Timothy Dalton, Steve Martin, Heather
Locklear, Don Stanton, Dan Stanton, Robert Picardo, Bill Goldberg, Joan
Cusack, Roger Corman, u.a.
Es
war ein steiniger Weg den Joe Dante gehen musste, bis sein neuester Streich
endlich das Licht der Welt erblicken konnte. Man mag es sich kaum ausmalen,
welches Spektakel "Looney Tunes: Back in Action" wohl geworden
wäre, hätte er nicht ständig die kreative Notbremse der
Warner Bros. im Genick verspürt.
Das
der Film trotz aller Kompromisse schlussendlich dennoch äußerst
kurzweilig ausgefallen ist, belegt nur ein weiteres Mal, dass Dante nach
wie vor zu Hollywoods unterschätztesten Lohnsklaven gehört.
"Looney Tunes: Back in Action" versteht sich in erster Linie
als irrwitziger, 90minütiger Comic-Strip, denn auch wenn es vordergründig
so etwas wie eine Handlung gibt, dient diese natürlich nur dazu,
einen Vorwand für den Bugs Bunny, Duffy Duck und Co. umgebenden Wahnsinn
zu liefern. Mithineingerissen in diesen Strudel aus Geschrei und Zapadoink
werden diesmal Brendan Fraser und Jenna Elfman, die mehr oder weniger
gemeinsam mit ihren Cartoon-Kollegen versuchen den Plan des eviligen Mr.
Chairman (Steve Martin) zu durchkreuzen. Dieser sieht so aus, dass er
Menschen in Arbeitsaffen verwandeln will, mit dem Clou, dass der Vorgang
rückgängig gemacht werden kann und dann alle brav den selbstproduzierten
Ramsch kaufen. Doch bis der ACME Corporation endlich das Handwerk gelegt
werden kann, heißt es noch den halben Erball zu verwüsten,
unzählige Cameos zu erspähen und beim heiteren Pop-Culture Referenzraten
mitzumachen. Insbesondere Fraser, dessen Drolligkeit hier voll zum Tragen
kommt und Martin, der physisch seinen animierten Partnern um nichts nachsteht,
reihen sich passend ins kunterbunte Treiben ein.
Sieben
Jahre nach ihrem doch deutlich glattgebügelteren letzten Auftritt
in "Space Jam", dürfen die Looney Tunes unter Dantes Führung
also endlich wieder so wie sie wollen. Auch wenn "Back in Action"
sein hohes Tempo nicht ganz bis zum Ende durchhalten kann, sorgt der Film
dennoch für konstante Gag-Befeuerung und ein würdiges Comeback.
Nicolas Ossberger
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