Die Happy
Supersonic Speed
(BMG)

Konkurrenz ist gut fürs Geschäft und belebt die Sinne, vor allem wenn sie aus dem gleichen Land stammt. Lange hatten die Guano Apes die unumstrittene Vormachtstellung im Progressive Rock. Das könnte sich nun etwas ändern. Läuft dann noch die Kommunikation in mehr oder weniger freundschaftlich familiärer Atmosphäre ab, steht sogar einem gegenseitigen Turn On nichts im Weg. So geschehen auf dem Die Happy Debutalbum Supersonic Speed. Klanggewitter donnern getragen von fegenden Gitarrenstürmen durch bebende Tongefilde, teils angetrieben, dann wieder besänftigend in harmonische Bahnen gewiesen von Power-Frontfrau Marta Jandova. Mit ihrem grandiosen Gesang, mal betörend und sexy gehaucht, wechselnd zu kraftvoll shoutend bildet sie den Kern des Quartetts. Ergänzt und abgerundet von Thorsten Mewes (guit.), Ralph Rieker (bass) und Jürgen Stiehle an den Drums ist da ein Sound entstanden, der den unentdeckten Raum zwischen Guano Apes und Papa Roach nicht weniger als gleichwertig füllt. Und wer nun glaubt das läge nur an der klasse Regiearbeit eines Ralph Quick (H-Blockx), kann sich bei einem der Supersonic Speedigen Live-Konzerte der Happies von deren exquisiten musikalischen Qualitäten überzeugen.
(space cap)


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0 = zu kurz eingesetzt
1 = absoluter beginner, fußball-schuhe abgeben
2 = unterliganiveau
3 = ab auf die bank
4 = mehr recht als schlecht
5 = licht & schatten
6 = unterm strich ein plus
7 = ein lichtblick
8 = hut ab
9 = schneckerl, schau' her
10 = solche kicker braucht das land

notenschluessel courtesy of täglich alles.