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Musikalisch wird das Exklusiv-Material des vermeintlichen Kurzformats vor allem jene Fans ansprechen, denen die deftig-stampfenden Seite der Band zuletzt ein wenig unterrepräsentiert erschien, findet man mit "Haus der Stille", "The Cage", "Treibsand" und dem Titelstück doch gleich vier potentielle Tanzflächenfeger vor. Sowohl Inhalt, als auch das exquisite, erneut aus dem Hause Monozelle stammende, Layout geben zu verstehen, dass es sich hier um den Epilog zu "Nigredo" handelt, was den doch deutlich ruhiger als erwartet ausgefallenen Vorgänger rückblickend in einem gänzlich neuen Licht erstrahlen lässt. Werden Diary of Dreams mit diesem Release unzählige neue Hörer an sich binden können? Unwahrscheinlich. Doch wer bis dato schon gut mit Adrian Hates und seinen Goth-Schergen konnte, wird auch mit "Menschfeind" seine Freude haben. Nicolas Ossberger |