Rob Dougan
Furious Angels
(BMG)

Der Name Robert Dougan wird den meisten weniger geläufig sein, als seine 1995 bei No Wax veröffentlichte ultimative TripHop-Platte „Clubbed To Death“. Nun endlich ist mit dem Debütalbum Furious Angels ein mehr als 60 minütiges Meisteropus des Allroundkünstlers erschienen. War die mystische Liaison von sanftem Pianospiel und harten Beats beim ebenfalls auf der CD enthaltenen Singleerfolg wie geschaffen für den Soundtrack des Kultfilmes The Matrix mit Keanu Reeves in der Hauptrolle, klingen die futuristischen Klangspielereien wie eine zeitlose Untermalung epischer Hollywood-Filme. Die Fähigkeit ohne Berührungsängste verschiedenste Stilelemente zu vereinen beweist der australische Schauspielschulen-Absolvent auch bei seinen Remixarbeiten für U2, Moby, Pet Shop Boys und seiner Landsfrau Kylie Minogue. Nach beeindruckender sechsjähriger Entstehungsphase seines aktuellen Werkes setzt Dougan neue Maßstäbe im Bereich der elektronischen Musik. So entfalten sich nie langweilige, immer fesselnde Tongemälde, getragen von einer düster einprägsamen Stimme, basierend auf klassischen Werken aus der Epoche der Romantik, die in seinem Elternhaus gehört werden. In einer Welt aus harten Clubbeats und artifiziellen Sounds springt Dougan wie kaum ein anderer in der musikalischen Zeitgeschichte hin und her, und es gelingt ihm dabei mit Furious Angels eindrucksvoll seine kreativen Vorstellungen zu verwirklichen.
(space captain)

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0 = zu kurz eingesetzt
1 = absoluter beginner, fußball-schuhe abgeben
2 = unterliganiveau
3 = ab auf die bank
4 = mehr recht als schlecht
5 = licht & schatten
6 = unterm strich ein plus
7 = ein lichtblick
8 = hut ab
9 = schneckerl, schau' her
10 = solche kicker braucht das land

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