George Thorogood & The Destroyers
Ride Til I Die
(Eagle)

Rund vier Jahre gingen ins Land bis George Thorogood ein neues Album einspielte. Ride Til I Die knüpft nahtlos an die guten alten Zeiten des mittlerweile 50-Jährigen an. Schon die beiden 1999er Veröffentlichungen Half A Boy/Half A Man und das seine Livepräsenz unterstreichende Live In ´99 unterstreichen den unprätentiösen Bluesrock, der auch bei Auftritten die Fans begeistert.
1973 gründet Thorogood mit Bill Blough (bass), Jeff Simon (drums) und Ron Smith (guitar) die Destroyers und spielt einen von seinen Vorbildern Elmore James, John Lee Hooker und Chuck Berry geprägten erdigen, eckigen und herzhaft-authentischen Bluesrock. Mit perfektem Slide-Spiel erwirbt er bald den Ruf des „Satan of Slide“ und genießt den gleichen Ruf wie Johnny Winter oder Rory Gallagher. 1978 gibt der Perkussionist Uncle Meat Pennington ein zweijähriges Gastspiel, macht dann aber 1980 dem Saxophonisten Hank „Hurricane“ Carter Platz. Damit war jener schwer saxophonlastige Sound der Destroyers geboren, der bis heute, oft von Bläsersätzen unterstützt, die Akzente markiert. Anfang bis Mitte der 80er erreichen die Alben Bad To The Bone (1982) und Maverick (1985) respektable Auflagen und die Erfolgswelle findet im Vorprogramm der Rolling Stones (1981) ihren Höhepunkt. Bis heute bleibt Thorogood eine konstante Größe in der Rockszene, der sein Publikum selten enttäuscht und sich mit dem aktuellen Werk als Bastion dieses Genres bewährt.
(space captain)

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0 = zu kurz eingesetzt
1 = absoluter beginner, fußball-schuhe abgeben
2 = unterliganiveau
3 = ab auf die bank
4 = mehr recht als schlecht
5 = licht & schatten
6 = unterm strich ein plus
7 = ein lichtblick
8 = hut ab
9 = schneckerl, schau' her
10 = solche kicker braucht das land

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