El Caco
Viva
(Black Balloon/Zomba)

Einmal mehr bläst Norwegens Wikinger-Armada zum Angriff auf sensible Gehörzentren. Diesmal in Person von El Caco, was übersetzt "The Thief" bedeutet. Aber im Gegensatz zu stehlenden Straßenbanditen hat dieses Trio ein Geschenk für uns bereitet. Nämlich ein Gitarren- und Drumfeuerwerk, das auch die müdesten Lemminge aufschreckt und vor Freude in die Fjorde jumpen läßt. Kein stupides monotones Soundgehämmere sondern wohlüberlegte und fein abgestimmte Songs dreier Musiker voll auf der Höhe des Geschehens. Oyvind Osa (vocals, bass), Thomas Fredriksen (drums) und Anders Gjesti (guitar) sind neben Dozer und Unida ein neues Aushängeschild skandinavischen Powerrocks und gesellen sich zum erlesen Kreis der Kyuss-Erbengemeinschaft. Mit individueller Stimme und ausgereiften Texten führt Osa durch die zwölf Songs eines Debutalbums, das nie Unsicherheiten eines Erstlings aufweist und durch erstklassige Instrumentalarbeit eher wie das Werk alter Hasen ihres Faches klingt. Man darf gespannt sein welche Klänge nach Viva der Nordwind zu uns herübertragen wird.
(space captain)

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0 = zu kurz eingesetzt
1 = absoluter beginner, fußball-schuhe abgeben
2 = unterliganiveau
3 = ab auf die bank
4 = mehr recht als schlecht
5 = licht & schatten
6 = unterm strich ein plus
7 = ein lichtblick
8 = hut ab
9 = schneckerl, schau' her
10 = solche kicker braucht das land

notenschluessel courtesy of täglich alles.