Dakota Moon
A Place To Land
(Elektra/Warner)

Viel Zeit haben sich Dakota Moon mit ihrem neuen zweiten Album gelassen. Immerhin sind seit dem gleichnamigen Debüt von 1998 vier Jahre vergangen, eine lange Spanne in der so schnellebigen Popmusic Industrie. Auch die Tatsache der gleichen Besetzung auf dem aktuellen Nachfolger A Place To Land mit Ray Artis (bass, vocals), Joe Dean (guitar, vocals), Malloy (percussion, vocals) und Ty Taylor (guitar, vocals) zeugt von Ausdauer und Beständigkeit der Band. Wieder mit feinem Gefühl für den richtigen Takt von Andrew Logan produziert, hat sich auch am Stil des Quartettes nicht viel geändert. Relaxed groovender Sound mit in den Vordergrund gestelltem jazzigen Chorgesang, der in seinen besten Momenten Erinnerungen an die Eagles oder Doobie Brothers wach werden läßt. Elf Songs, die keine wirklichen Schwächen oder Tiefen erkennen lassen aber auch ein Defizit sich präsentierender Highlights aufweisen. Als wohl in Kauf genommene Konsequenz des gut sortierten dichten Materials wird sich das Fehlen wirklicher Hits eher negativ auf die Streuung auswirken und Dakota Moon weiterhin ein Insiderdasein bescheren. Das dies nicht unbedingt zum Nachteil gereichen muß, haben schon andere Künstler bewiesen und spricht letztendlich auch für Musiker die Qualität vor Quantität stellen..
(space captain)

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0 = zu kurz eingesetzt
1 = absoluter beginner, fußball-schuhe abgeben
2 = unterliganiveau
3 = ab auf die bank
4 = mehr recht als schlecht
5 = licht & schatten
6 = unterm strich ein plus
7 = ein lichtblick
8 = hut ab
9 = schneckerl, schau' her
10 = solche kicker braucht das land

notenschluessel courtesy of täglich alles.