Gene Clark  
"White Light"
(Universal)

Als Jim McGuinn (voc., guit.), der sich ab 1968 Roger nannte, beschloß eine eigene Gruppe zu gründen, fanden sich bald mit David Crosby (voc., guit.) und Gene Clark (voc., perc.) gleichgesinnte Musiker und man trat gemeinsam unter dem Namen Jet Set in Los Angeles auf. Um den nötigen Drive als Rockband zu erzielen wurde das Trio durch Chris Hillman (bass, voc.) und Michael Clarke (drums) ergänzt. Die Byrds waren geboren. Innerhalb von zwölf Monaten schafften die Musiker den Sprung an die Spitze der internationalen Rockelite. Das 1965 veröffentlichte Debüt-Album Mr. Tambourine Man – das 1964 eingespielte Preflyte sollte erst 1969 auf den Markt kommen – brachte eine ausgewogene Mischung aus Bob Dylan und Gene Clark Kompositionen. Während die Byrds trotz intensiver Bandfluktuation - u.a. verabschiedete sich 1967 Crosby, 1968 kam der geniale Gram Parsons (Sweethaeart Of The Rodeo) – bis 1971 über zehn richtungsweisende Alben produzierten, verließ schon 1966 Gene Clark die Band und gründete die Gene Clark Group. Zusammen mit Doug Dillard rief Clark 1970 die Dillard-Clark-Expedition ins Leben, der auch Bernie Leadon, Don Hanley und Glenn Frey, alles spätere Eagles, angehörten. Wegen mangelnder Einnahmen stagnierte das Projekt und Clark stieg aus um sich im kalifornischen Mendocino niederzulassen. Hier entstand mit der Unterstützung des Gitarristen Jesse Ed Davis 1971 das erste Soloalbum White Light. Neben weniger erfreulichen Reunion-Versuchen mit den Byrds ist u.a. noch die produktive Zusammenarbeit mit Carla Olson zu erwähnen. Von musikalischen Aktivitäten fast völlig zurückgezogen stirbt Gene Clark am 24.5.1991.

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2 = unterliganiveau
3 = ab auf die bank
4 = mehr recht als schlecht
5 = licht & schatten
6 = unterm strich ein plus
7 = ein lichtblick
8 = hut ab
9 = schneckerl, schau' her
10 = solche kicker braucht das land

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