Alice CooperThe eyes of Alice Cooper" Alice Cooper muss nicht weiter vorgestellt werden. Seine Verdienste um die Rockmusik sind heutzutage unbestrittener als jemals zuvor, moderne Vertreter der Sparte "shock&glamour rock" erweisen dem Altmeister in regelmässigen Abständen ihre Hochachtung. (Marilyn Manson zum Beispiel .....) The eyes of Alice Cooper zeigt den mastermind himself anno 2003 in frischer Form und mit Mut zum Experiment. Waren seine letzten Alben eher schwer und doch sehr heavy-lastig (Brutal Planet), so klingt die neue äusserst vielseitig. Da ist von keyboardbegleiteten Balladen bis zu aufpolierten nu-rock krachern alles drauf, zwischenzeitlich kommen sogar Blechbläser zum Einsatz. Klar, die Rock´n´Roll Komponente ist natürlich auch vorhanden, steht aber eigentlich nicht im Vordergrund. Irgendwie hat man das Gefühl, dass Alice nicht wollte, dass dem Album irgendein Stempel aufgedrückt wird, zu unterschiedlich sind die einzelnen Songs. Somit setzt er sich gekonnt zwischen die Stühle und wird dabei von einer ordentlich rockenden Band unterstützt. Mit den aufgeblasenen 80er Jahre Werken (Thrash, Hey Stoopid) hat das alles sehr wenig zu tun, auch deshalb, weil auf "The Eyes of A.C" so etwas wie "Poison" auch nach mehrmaligem Hören einfach nicht zu finden ist. Wenn sich jetzt jemand denkt "......hey, eigentlich habe ich mir schon lange keine Alice Cooper-Platte mehr gekauft" ....dann sage ich ihm, dass er hier eine ganze Menge Alice ohne viel Schnickschnack und Glamour bekommt. Gelungen! (mr. blackwell) 0 = zu kurz eingesetzt notenschluessel courtesy of täglich alles. |