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V03
Hauptprogramm |
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"Die Viennale will ein eigener und einsinniger Kino-Planet sein, der durch das Universum des Weltkinos seine Bahnen zieht." Hans Hurch, 2003.
Ein Zitat das manches erklärt, blättert man durch den diesjährigen Viennale-Katalog. Es ist nämlich in der Tat eine Reise galaktischen Ausmaßes, auf die einen der heuer zum siebten Mal als Direktor des Festivals Fungierende mitzunehmen gedenkt. Auch wenn es auf den ersten Blick wirkt als würde sich das Konzept des Hauptprogramms über den Fakt definieren schlicht und ergreifend gar keines zu haben, kommt man nicht umher festzustellen, dass sich die Viennale so zu einer der globalsten Schaustätten des internationalen Filmgeschehens gemausert hat. Mit der Ausnahme des heuer sehr starken vertretenen US-Kinos, fällt es jedoch schwer einen grünen Faden zu finden, was, soviel kann man sich sicher sein, aber durchaus im Sinne des Erfinders ist. Klingende Namen sucht man derweilen zwar nicht vergeblich, im Vergleich zu anderen Festivals kommt man in Wien allerdings nicht so schnell in den Verdacht des schamlosen Name-Droppings. Mit Lars von Trier ("Dogville"), Jim Jarmusch ("Coffee and Cigarettes"), Anime-Großmeister Leiji Matsumoto ("Interstella 5555"), dem wiedererstarkten Gus Van Sant ("Elephant"), Joel Coen ("Intolerable Cruelty"), Sabu ("Kofuku No Kane"), Serge Bozon ("Mods"), Jean-Claude Biette ("Saltimbank") und natürlich Takeshi Kitano mit seiner furiosen Schwertkampfoper "Zatoichi" erhält man schlussendlich dann doch das (hart zurechtgestutzte) Who Is Who von Cannes und Venedig. |
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