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Special Program:
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| Es ist ein
gehöriger Fingerzeig in Richtung all jener die sich in den letzten
Monaten nur bedingt um das Wohl des österreichischen Films verdient
gemacht haben. 18x Made in Austria, fix integriert ins Haupt- beziehungsweise
Kurzfilmprogramm. War letztes Jahr die Motivation heimische Filme ins Hauptprogramm
aufzunehmen noch gelinde gesagt eher gering, so haben die Ereignisse rund
um die Diagonale augenscheinlich nach einem schlagkräftigen Statement
verlangt. Neben Standards wie "Jesus, du weißt", dem neuen Film von Ulrich Seidl, und Barbara Alberts "Böse Zellen" haben es diesmal auch Goran Rebic, Edgar Honetschläger oder auch Martin Bruch mit seinem Debütlangfilm "Handbikemovie" ins Hauptprogramm geschafft. Nicht zu sehen wird hingegen Michael Hanekes "Wolfszeit" sein, die Begründungen reichen von "Verleihwunsch" bis "Haneke winkt ab, weil Huppert nicht kann". Neben einem zahlenmäßig starken Auftritt im Kurzfilmprogramm, werden die heimischen Filmemacher auch im Rahmen diverser Podiumsgespräche und Diskussionsveranstaltungen präsent sein um den momentanen Status Quo der österreichischen Filmlandschaft mehr oder weniger kritisch zu hinterfragen. |
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