V’02

Special Program:
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Es ist ein gehöriger Fingerzeig in Richtung all jener die sich in den letzten Monaten nur bedingt um das Wohl des österreichischen Films verdient gemacht haben. 18x Made in Austria, fix integriert ins Haupt- beziehungsweise Kurzfilmprogramm. War letztes Jahr die Motivation heimische Filme ins Hauptprogramm aufzunehmen noch gelinde gesagt eher gering, so haben die Ereignisse rund um die Diagonale augenscheinlich nach einem schlagkräftigen Statement verlangt.

Neben Standards wie "Jesus, du weißt", dem neuen Film von Ulrich Seidl, und Barbara Alberts "Böse Zellen" haben es diesmal auch Goran Rebic, Edgar Honetschläger oder auch Martin Bruch mit seinem Debütlangfilm "Handbikemovie" ins Hauptprogramm geschafft. Nicht zu sehen wird hingegen Michael Hanekes "Wolfszeit" sein, die Begründungen reichen von "Verleihwunsch" bis "Haneke winkt ab, weil Huppert nicht kann".

Neben einem zahlenmäßig starken Auftritt im Kurzfilmprogramm, werden die heimischen Filmemacher auch im Rahmen diverser Podiumsgespräche und Diskussionsveranstaltungen präsent sein um den momentanen Status Quo der österreichischen Filmlandschaft mehr oder weniger kritisch zu hinterfragen.

boese zellen
jesus, du weißt
die badenden