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Tribute to Warren Beatty

Über vierzig Jahre ist es nun bereits her, dass Warren Beatty anno 1961 in Elia Kazans "Splendor in the Grass” den Grundstein für seine unvergleichliche Karriere legte. Über Nacht, wie das damals so üblich war, wurde der damals 24-Jährige zum gefeierten Jungstar und Frauschwarm einer ganzen Generation. Was folgte waren unzählige Hits, aber auch Flops – die jedoch alle vom ihrem charismatischen Hauptdarsteller gekennzeichnet waren.

Es hätte also durchaus einen Falscheren treffen können, als es daran ging die Frage zu klären, wem in diesem Jahr die Ehre eines Tributes zuteil werden sollte. Mit Warren Beatty entschied man sich für einen Mann, der wie kaum ein anderer für politisches Engagement steht und, so schließt sich der Viennale-Kreis, einer jener Hollywoodstars war, die für den damals vom FBI verfolgten und heuer ebenfalls mit einem Tribute bedachten Dokumentarfilmer Emile de Antonio eine Solidaritätsnote unterschrieben.

Gezeigt werden neben Beattys ganz großen persönlichen Triumphen "Reds" und "Heavan Can Wait", Filme wie "Dick Tracy", "Bonnie and Clyde", "Shampoo" und "McCabe and Mrs. Miller". Auch um den katastrophal gefloppten, deshalb aber um nichts weniger großartigen "Ishtar" aus dem Jahre 1987 wurde kein Bogen gemacht, weshalb man die Zusammenstellung durchaus als gelungen bezeichnen kann, auch wenn man auf den in den letzten Jahren allgegenwärtigen "Bulworth" vielleicht zu Gunsten eines weiteren Frühwerkes hätte verzichten können.

dick tracy
heaven can wait
ishtar