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Tribute to Emile de Antonio

 

Passend zum US-Schwerpunkt der diesjährigen Viennale, wird mit Emile de Antonio ein Filmemacher und Produzent gewürdigt, der wie kaum ein Zweiter über die Jahre hinweg mit seinen teils radikalen, teils ironischen Werken ein bissiger Beobachter und Kommentator amerikanischer Innen- und Außenpolitik war.

Gezeigt werden zehn Filme von 1963 an bis zu seiner letzten Produktion "Mr. Hoover and I”, welche kurz vor seinem Tod 1989 entstand. Von Joseph McCarthy über die JFK-Ermordung, den Vietnam-Krieg bis hin zu seinem Intimfeind J. Edgar Hoover, verarbeitete der Wahl-New Yorker die volle Palette amerikanischer Untugenden. Ergebnis: er schaffte es auf Richard Nixons Feindesliste und sicherte dank einer 10000 Seiten schweren FBI-Akte vermutlich gleich mehrere Bundesbehördenjobs.

Neben eigenen Werken wie "America is hard do see", "Millhouse: A White Comedy" und der Weathermen-Doku "Underground” umfasst die Werkschau mit dem Programm "With a little help form our friend" aber auch einen kleinen Ausschnitt aus de Antonios Karriere als Verleiher und Produzent. Gezeigt werden insgesamt drei Beispiele, entstanden in den Jahren 1959 bis 1962.

america is hard to see
in the year of the pig
millhouse: a white comedy